Wells Gray NP, Kamloops & Sun Peaks Bikepark

Am Ende der Einbahnstrasse im Wells Gray NP liegt ein wunderschöner Campingplatz, direkt am Clearwater River, der seinem Namen alle Ehre macht. Das Wasser ist zwar kalt, aber tagsüber kann man sich in der Sonne genügend aufwärmen für einen Sprung ins kühle Nass. Bei Sonnenuntergang kann man jeden Abend am Fluss einem Spektakel zusehen, denn die grossen Lachsforellen schnappen zu hunderten nach den ins Wasser abgestürzten Insekten.

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Banff & Jasper Nationalpark

Fast jeder Westkanada-Reisende wird früher oder später durch die Nationalparks zwischen Banff und Jasper cruisen. Die rauhen Bergspitzen der Rocky Mountains erheben sich majestätisch auf beiden Seiten der fast 290km langen Panorama Strasse zwischen den beiden Orten.

Landschaften, die man sonst nur von Postkarten kennt, reihen sich hier aneinander wie kaum sonst auf der Welt. Wir werden nicht nur Bären und Elchen begegnen, sondern zwischen türkisfarbenen Flüssen und smaragtgrünen Seen die Schönheit der Erde mit offenem Mund bestaunen.

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Murray Lake, Kettle Trail, Okanagan Valley bis Nelson

In knappen vier Stunden ist der Van gepackt und nun kann’s endlich losgehen. Nach vier Monaten Vancouver fürht uns der Trans-Canada Highway strikt Richtung Osten, erst nach Chilliwacks und Hope und biegt dann nach Norden Richtung Kamloops ab. Auf der Karte findet sich der kleine Murray Lake mit seinem kostenlosen Campingplatz. Als wir in den Feldweg einbiegen, der zum See raufführt, haben wir allerdings noch keine Ahnung, was uns in der nächsten Stunde auf den sechs Kilometern  erwartet. Denn nicht nur das Auto, auch unsere Nerven werden gleich mal auf ihre (Gelände-)Tauglichkeit getestet.

Erst geht es eine steile Schotterpiste rauf und wir werden die nächste Stunde gefühlt tausend Schlaglöchern und Steinen ausweichen. Dabei setzen wir mit der Anängerkupplung mindestens genauso oft auf. Mangels Gelegenheit ist auch Umkehren keine Option. Die Dämmerung naht, also zusammenreissen und mit Konzentration immer weiter. Schließlich schaffen wir es noch rechtzeitig vor der Dunkelheit und wie erhofft, wartet bereits ein schöner Platz direkt am See auf uns. 

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Wandern & Biken, Raften rund um Vancouver

British Columbia ist ja bekanntlich der Traum für Biker und Hiker. Auf der Autobahn haben gefühlt ein Viertel der Autos Bikeständer am Heck und die Leute strömen in die nahegelegenen Berge. Gerade einmal 20 Minuten brauchen wir raus aus der Stadt und rein in die Trailvielfalt der umliegenden Berge. Auf der Page trailforks.com kann man sich bestens über alle Freeride und Downhilltrails orientieren, samt Höhenprofil, aktuellem Status, Fotos und Videos. Das macht es einem leichter, sich in dem oft umfangreichen Trailnetzen zurechtzufinden und sich eine passende Route auszusuchen.

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Van-couver & Van-renovierung

30Schon vier Monate sind wir nun in Vancouver und die Zeit vergeht wie im Flug. Wir geniessen die Zeit sehr, denn unsere AirBNB Wohnung ist nicht nur gemütlich eingerichtet, sondern nur eine Parallelstrasse von der Commercial Street in Little Italy bestens gelegen. Mit den vielen kleinen Läden, Bars und Restaurants ist die Gegend vor allem an den Wochenenden ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Sadira – unsere kanadische Vermieterin mit indischen Wurzeln – gibt uns viele Tips und von ihrem Lebenspartner , Künstler und Uniprofessor Simon darf ich die Werkzeuge seiner gut ausgestatteten Werkstatt nutzen. Und nochmal Glück – das Haus nebenan steht leer (der Typ, der dort wohnte, ist vor 5 Jahren gestorben, wurde einen Monat lang nicht gefunden und die Familie lässt jetzt das Haus verrotten). Mit der grossen, überdachten Terasse können wir geilerweise bei jedem Wetter am Van basteln. Besser hätten wir unsere Unterkunft nicht wählen können.


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km 73932 Vancouver & Camperprojekt

Nach einem anstrengenden Flug mit den beiden 23kg Taschen und dem riesigen Bikekarton, 2x Umsteigen, einem fast verpasstem Flug und am Ende doch drei Stunden Verspätung komme ich endlich in Vancouver an. Die Zwischenlandung in Raykjavik, Island macht gleich Lust auf mehr.

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Kanada!

Schon fast 14 Monate sind es her, seit dem wir nach Zürich zurückkehrt sind.. Bin zwar erst letzte Woche dazugekommen, die letzten Fotos und Berichte hochzuladen, aber immerhin ist es gerade noch so fertig geworden 🙂

Jedenfalls ist nun endlich wieder Zeit zum aufzubrechen. Ein weiteres Jahr des Unterwegsseins steht uns bevor. Diesmal aber reisen wir langsamer, mit weniger Zielen und (hoffentlich) viel mehr Zeit. Während Jasmin bereits seit drei Wochen in Vancouver fleissig an ihrer Englisch Schule büffelt, freue ich mich auf meine Zeit bei REO Rafting in Nahatlatch, bis wir dann im Juli so richtig auf Reisen gehen.

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vancouver 49.268750, -123.068311

So langsam steigt die Sehnsucht und das Reisefieber schier ins Unendliche. Noch drei mal schlafen und endlich geht auch mein Flieger. Dann heisst es wieder „bye bye Europe, bis nächstes Jahr dann irgendwann“.. vermissen euch jetzt schon alle *schnüff*

Km 65205 Überaschung in Koh Phangan, Ende Teil 1 der Reise

Müde und erschöpft landen wir nach dem knapp 9000km langen Flug von Auckland endlich im wuseligen und schwül-heissen Bangkok. Die Nacht im Flughafenhotel ist kurz, morgens Weiterflug nach Surat Thani, mit dem Bus zur Fähre, dann übers Meer ab nach Koh Phangan und schliesslich mit dem Scooter zum Hotel im Norden der Insel. Puh! Aber hier soll uns schliesslich in geheimer zusammenarbeit mit Martin und Wotan unser Coup gelingen… die beiden sind seit ca. einer Woche gemeinsam mit Chrigi in Thailand unterwegs.

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km 44548, Hobbitingen und Abschied in Auckland

Durch den Regen und die kalten Nächte des Luminate Festivals haben wir zwei uns eine böse Erkältung eingefangen. Leider erwischt uns die volle Wucht der Erkältung erst, als wir vier bereits zurück auf der Nordinsel sind und zu unserem letzten gemeinsamen Abenteuer aufbrechen wollen. Eigentlich war der Plan, einen mehrtägigen Kayaktrek von etwa 120km Länge auf dem Whanganui River zwischen Ohinepane bis nach Pipiriki abzufahren.


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km 43968km: die grosse Entscheidung vor dem Luminate Festival

Auf der einstündigen Autofahrt von unserer eindrucksvollen Dünenwanderung haben wir eine wichtige Entscheidung getroffen. Nachdem Jasmin’s Hand seit der OP nicht wesentlich geheilt ist, sie noch immer Schmerzen hat und die Schwellung nach leichter anfänglicher Besserung nun doch wieder schlimmer geworden ist, werden wir eine Reisepause einlegen und erst einmal zurück in die Schweiz gehen.

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