km 73932 Vancouver & Camperprojekt

Nach einem anstrengenden Flug mit den beiden 23kg Taschen und dem riesigen Bikekarton, 2x Umsteigen, einem fast verpasstem Flug und am Ende doch drei Stunden Verspätung komme ich endlich in Vancouver an. Die Zwischenlandung in Raykjavik, Island macht gleich Lust auf mehr.

Das Wiedersehen nach vier Wochen ist traumhaft, denn so lange haben wir uns noch nie trennen müssen und Jamsin bereitet mir einen tollen Empfang. In der gemütlichen und super gelegenen AirBNB Unterkunft bei Sadira fühlt man sich ohnehin sehr schnell zu Hause. Und bereits am dritten Tag holen wir unseren Camper (den wir schon vorab übers Internet gekauft hatten) bei unserer älteren Verkäuferin Jo-Ann ab.

Unser himmelblauer Dodge Ram 250 stand leider über ein Jahr draussen im Regen und sieht dementsprechend aus.

Aber wir sind sehr froh, denn alles Wichtige funktioniert und er springt mit seinem 5.8L Hubraum nach einmal Fremdstarten mit diesem hammergeilen, brachialen 8-Zylinder-Sound an. Glücklicherweise scheint sowohl die Standheizung, der Kühlschrank sowie der Grossteil der Technik ebenfalls zu funktionieren, so dass unser „Blindkauf“ glücklicherweise keine Fehlinvestition war.

Nun kann also unser kleines Renovierungsprojekt starten. Ein intensiver Grossputz, ein paar kleinere Reparaturen und ein neuer Innenanstrich werden unser zu Hause der nächsten Monate wieder auf Vordermann bringen. Teil 1 lief schon mal gut.. nach zwei Stunden, viel Hochdruck und Schrubberei, sieht er von Aussen schon mal fast wie neu aus.




Die nächsten Wochen werden wir also damit verbringen, Jasmins Englisch, meine Fitness und den Gesamtzustand unseres Campers aufzupolieren. Die Kanadier machen jedenfalls einen super entspannten ersten Eindruck, sehr freundlich und alles andere als spiessig.

comment