Km 65205 Überaschung in Koh Phangan, Ende Teil 1 der Reise

Müde und erschöpft landen wir nach dem knapp 9000km langen Flug von Auckland endlich im wuseligen und schwül-heissen Bangkok. Die Nacht im Flughafenhotel ist kurz, morgens Weiterflug nach Surat Thani, mit dem Bus zur Fähre, dann übers Meer ab nach Koh Phangan und schliesslich mit dem Scooter zum Hotel im Norden der Insel. Puh! Aber hier soll uns schliesslich in geheimer zusammenarbeit mit Martin und Wotan unser Coup gelingen… die beiden sind seit ca. einer Woche gemeinsam mit Chrigi in Thailand unterwegs.

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km 44548, Hobbitingen und Abschied in Auckland

Durch den Regen und die kalten Nächte des Luminate Festivals haben wir zwei uns eine böse Erkältung eingefangen. Leider erwischt uns die volle Wucht der Erkältung erst, als wir vier bereits zurück auf der Nordinsel sind und zu unserem letzten gemeinsamen Abenteuer aufbrechen wollen. Eigentlich war der Plan, einen mehrtägigen Kayaktrek von etwa 120km Länge auf dem Whanganui River zwischen Ohinepane bis nach Pipiriki abzufahren.


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km 29199 Java, die blauen Feuer des Mount Ijens

Adrijan, unser AirBNB Typ von Bali ist super hilfreich und passt einen Teil unserer Sachen auf, damit wir vier mit leichtem Rucksack auf unsere Java Rundreise gehen können. Nachdem wir in Indien so günstig mit den öffentlichen Bussen unterwegs waren, schlagen wir dummerweise sein Angebot für einen privaten Minibus ab. Auf dem Weg zum Busbahnhof bringt Flo noch seinen defektes MacBook zum Apple Store und wir lassen uns vom Taxi beim Busbahnhof absetzen. Kaum ausgestiegen, belabern uns einige nervige Balinesen und wollen uns penetrant ihre überteuerten Tickets andrehen. Es geht alles zu schnell und irgendwie haben wir vier Tickets für je 90k in der Tasche. Später stellt sich raus, dass wir nicht nur 15k pro Ticket zu viel gezahlt haben, sondern dass wir auch mit einem Minibus für 50k pro Person zur Fähre gekommen wären oder für ein bisschen mehr einen privaten Kleinbus nur für uns gehabt hätten.. Aber das schlimmste ist, dass der Bus sich zwar halbwegs pünktlich in Bewegung setzt, aber jeweils nur für ein paar hundert Meter. Dann seht er wieder quälende, gefühlte Ewigkeiten einfach still, bevor er dann wieder im ersten Gang mit halber Mopsgeschwindigkeit durch die Stadt schleicht. Weiterlesen

km 22473 Indien, Madurai & Pondicherry

Nach unserer erholsamen Zeit in Kumily, sind wir wieder unternehmungslustig und machen uns mal wieder auf die Socken. Wie immer funktioniert der ÖV in Indien reibungslos. Man muss nur zur nächsten Busstation gehen, höchstens ne halbe Stunde warten und schon geht’s in einem der überholungsbedürftigen Busse los. Das Cockpit des Busfahrers sieht eher nach Schrottplatz aus. Überall hängen Kabel aus der nicht vorhandenen Verkleidung, aber da bisher ja auch alles bestens geklappt hat treibt uns sowas mittlerweile keine Sorgenfalten mehr ins Gesicht.

Vor allem funktioniert eins am allerbesten: die superlaute Hupe, mit der alle schwächeren Verkehrsteilnehmer lautstark auf ihren Platz in der Hackordnung aufmerksam gemacht werden. Weiterlesen

km 9511 Irkutsk City

Unser Zug kommt gegen nachmittags um 2 nach unserem Drittklassabenteuer von Krasnoyarsk in Irkutsk an. Die 1.3 Millionen Stadt ist laut Reiseführer nicht besonders sehenswert. Dennoch bleiben wir zwei Nächte dort, um uns etwas vom Zugfahren zu erholen, mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen und unser anstehendes Mehrtages-Trekking am Baikalsee zu organisieren. Wir machen uns am nächsten Tag mit der Kamera auf Stadterkundung und finden einige interessante alte Irkutsker Holzgebäude.


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km 3078 Nizhny Novgorod „Нижний Новгород“

Morgens sind wir um 5 aufgestanden um unseren zweiten, kurzen Transsib Abschnitt in Angriff zu nehmen. Pünktlich um 06:45 fährt unser supermoderner Schnellzug die 442km in schnellen 4h vo Moskau nach Nizhny Novgorod. Die City, auch als Gorky bekannt, ist immerhin die fünftgrösste Stadt mit noch etwas mehr als einer Million Einwohnern. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir werden in eine Stadt geworfen, die lustigerweise viel mehr unserer Erwartungshaltung an „Russland“ entspricht als es St. Petersburg oder Moskau taten. Der Bahnhofsplatz ist überschattet von einem Plattenbau, der bei uns längst auf der Abrissliste stehen würde. Abgebrochener Beton überall, die Strassen sind – genauso wie fast alles andere – in die Jahre gekommen.


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