km41280 Forgotten World Highway, Taranaki Vulkan, Queen Charlotte Track, ein Platten in der Pampa und ein kaltes Silvester

Trotz der regnerischen Nacht nach unserem Ausflug zum Schicksalsberg fahren wir gegen mittag bei strahlend blauem Himmel rüber zur Westküste, in Richtung des 2500 Meter hohen Vulkan Mount Taranaki. Die Dieselpreise schwanken an den Tankstellen durch den Ölpreisverfall um fast 30 Cent pro Liter. Und da wir ja natürlich nur an der Günstigsten tanken wollen, lehnen deshalb auch alle Tankstellen in der Nähe des Lake Taupos schulterzuckend ab – denn WIR lassen uns hier sicher nicht das Geld aus der Tasche ziehen (haha, wohl etwas zu früh gefreut). Also gehts mit nem viertel Tank hinein in den Forgotten World Highway, der sich vorbei an den grünen Hobbithügeln und den weiten Blicken über die einzigartige Landschaft entlang eines kleinen Flusses durch ein langes Tal Richtung Westen schlängelt.

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Km 30208 Ärger am Vulkan Papandayan

Abends kommen wir pünktlich mit dem Zug aus Yogyakarta in der Millionenstadt Bandung an. Das Ziel ist der Papandayan Vulkan, der ca. zwei Autostunden südöstlich liegt. Da es schon spät ist, wollen wir eigentlich lieber erst am nächsten Tag weiterfahren. Nach erster Recherche kommt dann aber leichte Ernüchterung auf. Ob man es glaubt oder nicht, fast alle Hotels und Unterkünfte, die wir abchecken, sind zu unserem Erstaunen restlos ausgebucht. Uns kann niemand sagen, warum das so ist, aber sowohl in Bandung als auch in Garut (die die nächstgelegene Stadt am Vulkan) scheint es kein freies Zimmer mehr zu geben.
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km 29847 Yogyakarta

Es bleibt nur kurze Zeit für eine Dusche und ein kleines Nickerchen, denn bereits zwei Stunden nach unserer Nachtwanderung auf den Vulkan Ijen wird uns der Bus in Richtung Tempelstadt Yogyakarta bringen. Wie nach einem Besuch in der Hölle müffeln unsere Klamotten in einer intensiven Schwefelnote.
Am Busbahnhof angekommen, überwiegt erstmal die Enttäuschung. Denn der Bus ist anders die großen Versprechungen unseres Ticketverkäufers Maman eher schrottig. Innen stinkt es leicht nach Schimmel und unsere eher hohen Erwartungen werden leider ziemlich enttäuscht. Glücklicherweise sind neben uns vieren nur noch ein polnisches Pärchen und ein paar Indonesier weiter vorn im Bus. Die Sitze lassen fast ganz umklappen, so dass wir uns es doch so halbwegs bequem machen und ein bisschen schlafen können.


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km 29199 Java, die blauen Feuer des Mount Ijens

Adrijan, unser AirBNB Typ von Bali ist super hilfreich und passt einen Teil unserer Sachen auf, damit wir vier mit leichtem Rucksack auf unsere Java Rundreise gehen können. Nachdem wir in Indien so günstig mit den öffentlichen Bussen unterwegs waren, schlagen wir dummerweise sein Angebot für einen privaten Minibus ab. Auf dem Weg zum Busbahnhof bringt Flo noch seinen defektes MacBook zum Apple Store und wir lassen uns vom Taxi beim Busbahnhof absetzen. Kaum ausgestiegen, belabern uns einige nervige Balinesen und wollen uns penetrant ihre überteuerten Tickets andrehen. Es geht alles zu schnell und irgendwie haben wir vier Tickets für je 90k in der Tasche. Später stellt sich raus, dass wir nicht nur 15k pro Ticket zu viel gezahlt haben, sondern dass wir auch mit einem Minibus für 50k pro Person zur Fähre gekommen wären oder für ein bisschen mehr einen privaten Kleinbus nur für uns gehabt hätten.. Aber das schlimmste ist, dass der Bus sich zwar halbwegs pünktlich in Bewegung setzt, aber jeweils nur für ein paar hundert Meter. Dann seht er wieder quälende, gefühlte Ewigkeiten einfach still, bevor er dann wieder im ersten Gang mit halber Mopsgeschwindigkeit durch die Stadt schleicht. Weiterlesen

km 15290 Möngi Rundtour Part 5: Byebye Mongolei am Egii See, Vulkan & Hustai NP

Nach drei Tagen am Canyon geht es in letzten Tage unseres Rundtrips. Statt dem eigentlichen Plan bis zum Khuvsgul See zu fahren, verbringen wir die folgende Nacht am kleinen Egii See, der bereits auf dem Weg zurück nach Ulan Bator liegt. Das Camp ist super, mit nem richtigen Restaurant und ausnahmsweise gibt es zum Abendessen kein Hammelfleisch, sondern echtes Rindsfleisch..

Der Angelerfolg im Chuluut Canyon hat mich so angespornt, dass ich mir gegen abend beim Barkeeper eine Angel ausleihe. Weiterlesen