Wells Gray NP, Kamloops & Sun Peaks Bikepark

Am Ende der Einbahnstrasse im Wells Gray NP liegt ein wunderschöner Campingplatz, direkt am Clearwater River, der seinem Namen alle Ehre macht. Das Wasser ist zwar kalt, aber tagsüber kann man sich in der Sonne genügend aufwärmen für einen Sprung ins kühle Nass. Bei Sonnenuntergang kann man jeden Abend am Fluss einem Spektakel zusehen, denn die grossen Lachsforellen schnappen zu hunderten nach den ins Wasser abgestürzten Insekten.

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Murray Lake, Kettle Trail, Okanagan Valley bis Nelson

In knappen vier Stunden ist der Van gepackt und nun kann’s endlich losgehen. Nach vier Monaten Vancouver fürht uns der Trans-Canada Highway strikt Richtung Osten, erst nach Chilliwacks und Hope und biegt dann nach Norden Richtung Kamloops ab. Auf der Karte findet sich der kleine Murray Lake mit seinem kostenlosen Campingplatz. Als wir in den Feldweg einbiegen, der zum See raufführt, haben wir allerdings noch keine Ahnung, was uns in der nächsten Stunde auf den sechs Kilometern  erwartet. Denn nicht nur das Auto, auch unsere Nerven werden gleich mal auf ihre (Gelände-)Tauglichkeit getestet.

Erst geht es eine steile Schotterpiste rauf und wir werden die nächste Stunde gefühlt tausend Schlaglöchern und Steinen ausweichen. Dabei setzen wir mit der Anängerkupplung mindestens genauso oft auf. Mangels Gelegenheit ist auch Umkehren keine Option. Die Dämmerung naht, also zusammenreissen und mit Konzentration immer weiter. Schließlich schaffen wir es noch rechtzeitig vor der Dunkelheit und wie erhofft, wartet bereits ein schöner Platz direkt am See auf uns. 

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Km 21999 Indien Kollam, Alappuzha & Kumily

Jasmin arbeitet nach der Kur den nächsten Abschnitt allein aus und somit bin ich sehr gespannt, wohin wir als nächstes reisen. Es geht zum Busbahnhof und einer der eher schrottigen Linienbusse bringt uns für etwas mehr als einen Euro in die 2.5h entfernte Stadt Kollam. Busfahren in Indien ist so spottbillig, dass man wahrscheinlich für 50€ durchs ganze Land reisen kann..

Die einzigen Touristen, neben all den Indern im Bus, sind wir zwei. Die Fahrt dauert länger als erwartet und als wir schon in Kollam sind, haben wir wohl nur noch 10 min Zeit ans Ziel zu kommen (wo auch immer das ist). Der Bus fährt dann auch noch zu unserem Entsetzen zum Tanken raus. Kurz entschlossen packen wir all unseren Kram, springen aus dem Bus und rein ins Tuktuk, das an der nächsten Zapfsäule steht. Wir machen dem Fahrer klar, dass er ordentlich auf die Tube drücken soll.. Weiterlesen

km 15290 Möngi Rundtour Part 5: Byebye Mongolei am Egii See, Vulkan & Hustai NP

Nach drei Tagen am Canyon geht es in letzten Tage unseres Rundtrips. Statt dem eigentlichen Plan bis zum Khuvsgul See zu fahren, verbringen wir die folgende Nacht am kleinen Egii See, der bereits auf dem Weg zurück nach Ulan Bator liegt. Das Camp ist super, mit nem richtigen Restaurant und ausnahmsweise gibt es zum Abendessen kein Hammelfleisch, sondern echtes Rindsfleisch..

Der Angelerfolg im Chuluut Canyon hat mich so angespornt, dass ich mir gegen abend beim Barkeeper eine Angel ausleihe. Weiterlesen

km 13505 Mongolei Rundtrip Part4: Olkhon Wasserfall, Taikar Rock, Chuluut Canyon und Eklat im Khorgo-Terk NP

Erneut rütteln wir am eigentlichen Reiseplan und bleiben zwei Nächte am Olkhon Wasserfall, bei dem der längste Fluss der Mongolei sich ca. 20m in die Tiefe ergießt .

Die Location liegt in einem weiten Tal mit rund herum nur Yaks, Pferden, aufgrund der Regenfälle frischen kleinen Flüsschen, viel Natur und Ruhe. Das langsame Reisen gefällt uns weit mehr, als jeden Tag zu einer neuen Sehenswürdigkeit zu hetzen, so dass wir gern bereit sind, auf ein paar der Reiseziele zu verzichten.
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km 6661 Krasnoyarsk & Stolby

Nach unseren 50h Transsib, sind wir doch irgendwann in Krasnoyarsk angekommen. Wir sind mittlerweile 6 Zeitzonen von der Heimat entfernt. Uns interessiert aber weniger die eher hässliche, aber immerhin drittgrösste 1-Millionen Stadt Sibiriens, als eher der wunderschöne Stolby Nationalpark. Der Park ist für seine rötlichen Granitfelsen bekannt, die in der Bergtaiga aufgrund der extremen Witterung wie Pfähle (daher Stolby) bis zu 100m in die Höhe ragen.




Nachdem wir am Bahnhof angekommen sind, mussten wir uns kurz orientieren, wie man am schnellsten in den Nationalpark kommt. Da die Busse alle spottbillig sind, haben wir es erst mal so versucht.

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