Murray Lake, Kettle Trail, Okanagan Valley bis Nelson

In knappen vier Stunden ist der Van gepackt und nun kann’s endlich losgehen. Nach vier Monaten Vancouver fürht uns der Trans-Canada Highway strikt Richtung Osten, erst nach Chilliwacks und Hope und biegt dann nach Norden Richtung Kamloops ab. Auf der Karte findet sich der kleine Murray Lake mit seinem kostenlosen Campingplatz. Als wir in den Feldweg einbiegen, der zum See raufführt, haben wir allerdings noch keine Ahnung, was uns in der nächsten Stunde auf den sechs Kilometern  erwartet. Denn nicht nur das Auto, auch unsere Nerven werden gleich mal auf ihre (Gelände-)Tauglichkeit getestet.

Erst geht es eine steile Schotterpiste rauf und wir werden die nächste Stunde gefühlt tausend Schlaglöchern und Steinen ausweichen. Dabei setzen wir mit der Anängerkupplung mindestens genauso oft auf. Mangels Gelegenheit ist auch Umkehren keine Option. Die Dämmerung naht, also zusammenreissen und mit Konzentration immer weiter. Schließlich schaffen wir es noch rechtzeitig vor der Dunkelheit und wie erhofft, wartet bereits ein schöner Platz direkt am See auf uns. 

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Km 43776 Golden Coast Cape Farewell Walkway & Dünenwanderung

Der Pfad, den Jasmin entdeckt hat, wird sich landschaftlich als Juwel in unsere Wanderungen einreihen. Der Cape Farewell Walkway startet bei einem kleinen Restaurant am Strand und geht entlang der Küste zum weiter westlich gelegenen Wharariki Beach.

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Cape Farewell Walkway -40.500584, 172.697825

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Km 43195: Nelson und der Abel Tasman Great Walk

Die Passstrasse nach Nelson schlängelt sich am türkisfarbenen Buller River entlang, bei dem wir gern für ein eiskaltes Bad halt machen. In der Nähe von Nelson finden wir einen kostenlosen Campingplatz direkt am kleinen Waimea River, an dem wir für ein paar Nächte zur Ruhe kommen und Kräfte sammeln für den anstehenden Abel Tasman Great Walk.

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km42215 Queenstown & heisse Quellen am Copland Track

Nach dem eher komischen Rythm&Alps Festival an Silvester, machen wir uns auf den Weg nach Queenstown. Der Asthetiknippel im Hirn wird dabei von den traumhaften Landschaften Neuseelands bis zum Quietschen stimuliert..
Erstes Ziel ist das kleine, schnuckelige Queenstown, was wunderschön umgeben von hohen Bergen etwa in der Mitte der Südinsel am Lake Wakatipu liegt. Bis abends chillen wir in der Stadt bei Shopping, Eis und dem lauschen der Bands, die hier abends in der Stadt spielen.


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km41280 Forgotten World Highway, Taranaki Vulkan, Queen Charlotte Track, ein Platten in der Pampa und ein kaltes Silvester

Trotz der regnerischen Nacht nach unserem Ausflug zum Schicksalsberg fahren wir gegen mittag bei strahlend blauem Himmel rüber zur Westküste, in Richtung des 2500 Meter hohen Vulkan Mount Taranaki. Die Dieselpreise schwanken an den Tankstellen durch den Ölpreisverfall um fast 30 Cent pro Liter. Und da wir ja natürlich nur an der Günstigsten tanken wollen, lehnen deshalb auch alle Tankstellen in der Nähe des Lake Taupos schulterzuckend ab – denn WIR lassen uns hier sicher nicht das Geld aus der Tasche ziehen (haha, wohl etwas zu früh gefreut). Also gehts mit nem viertel Tank hinein in den Forgotten World Highway, der sich vorbei an den grünen Hobbithügeln und den weiten Blicken über die einzigartige Landschaft entlang eines kleinen Flusses durch ein langes Tal Richtung Westen schlängelt.

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km 11490 Mongolei Rundtrip Part1: White Stupa & Eagle Valley

Nach den Tagen in Ulan Bator freuen wir uns, am Sonntag endlich unseren 3800km langen Trip durch die Mongolei zu starten. Morgens um 9 sind wir erst noch sehr gespannt was für ein Auto wir haben werden, denn der Touranbietertyp hat etwas von Toyota erwähnt, und dass die Land Rovers alle bereits auf Tour seien. Wir befürchten also das Schlimmste, nämlich dass der Fahrer mit samt Guide mit einem Kleinwagen antraben, in dem kaum unser Gepäck Platz hat. Aber wieder mal waren unsere Bedenken umsonst, denn vor unserer Tür steht pünktlich nicht nur eine sympatische, junge und sogar hübsche Mongolin namens ‚Micheel‘, sondern ein nach Erfahrung aussehender Fahrer ‚Denska‘ und ein allradangetriebener Kleinbus, der danach aussieht, uns heil und mit Spass durch die mongolische Steppe zu bringen.

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km 9581 Listwjanka & Traum(a)-Trekking am Baikalsee

listvyanka_-_bolshie_kotyWir sind froh, den Grossteil unseres Gepäcks für die 4-5 Tage, die wir am Baikalsee bleiben möchten, im Hotel in Irkutsk lassen zu können. Denn nun sind wir mit abgespeckter Last unterwegs. Mit nur unseren Rucksäcken (puh!!) machen wir uns – nach erneutem Shopping auf dem Gemüsemarkt – mit dem Minibus in das ca. 70km entfernte Listwjanka auf. Die Fahrt ist von einigen riskanten Überholmanövern und schlechten Strassen geprägt, aber wir kommen nach ca. 1.5h dennoch heil in dem kleinen Dörfchen am Baikalsee an. Wir bleiben noch eine Nacht in einer netten kleinen Holzhauspension, um am nächsten Tag halbwegs ausgeschlafen auf unsere erste, ca. 17km lange Etappe von Listwjanka nach Bolschie Koty aufzumachen.


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km 6661 Krasnoyarsk & Stolby

Nach unseren 50h Transsib, sind wir doch irgendwann in Krasnoyarsk angekommen. Wir sind mittlerweile 6 Zeitzonen von der Heimat entfernt. Uns interessiert aber weniger die eher hässliche, aber immerhin drittgrösste 1-Millionen Stadt Sibiriens, als eher der wunderschöne Stolby Nationalpark. Der Park ist für seine rötlichen Granitfelsen bekannt, die in der Bergtaiga aufgrund der extremen Witterung wie Pfähle (daher Stolby) bis zu 100m in die Höhe ragen.




Nachdem wir am Bahnhof angekommen sind, mussten wir uns kurz orientieren, wie man am schnellsten in den Nationalpark kommt. Da die Busse alle spottbillig sind, haben wir es erst mal so versucht.

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