Murray Lake, Kettle Trail, Okanagan Valley bis Nelson

In knappen vier Stunden ist der Van gepackt und nun kann’s endlich losgehen. Nach vier Monaten Vancouver fürht uns der Trans-Canada Highway strikt Richtung Osten, erst nach Chilliwacks und Hope und biegt dann nach Norden Richtung Kamloops ab. Auf der Karte findet sich der kleine Murray Lake mit seinem kostenlosen Campingplatz. Als wir in den Feldweg einbiegen, der zum See raufführt, haben wir allerdings noch keine Ahnung, was uns in der nächsten Stunde auf den sechs Kilometern  erwartet. Denn nicht nur das Auto, auch unsere Nerven werden gleich mal auf ihre (Gelände-)Tauglichkeit getestet.

Erst geht es eine steile Schotterpiste rauf und wir werden die nächste Stunde gefühlt tausend Schlaglöchern und Steinen ausweichen. Dabei setzen wir mit der Anängerkupplung mindestens genauso oft auf. Mangels Gelegenheit ist auch Umkehren keine Option. Die Dämmerung naht, also zusammenreissen und mit Konzentration immer weiter. Schließlich schaffen wir es noch rechtzeitig vor der Dunkelheit und wie erhofft, wartet bereits ein schöner Platz direkt am See auf uns. 

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Km 43195: Nelson und der Abel Tasman Great Walk

Die Passstrasse nach Nelson schlängelt sich am türkisfarbenen Buller River entlang, bei dem wir gern für ein eiskaltes Bad halt machen. In der Nähe von Nelson finden wir einen kostenlosen Campingplatz direkt am kleinen Waimea River, an dem wir für ein paar Nächte zur Ruhe kommen und Kräfte sammeln für den anstehenden Abel Tasman Great Walk.

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km 12075 Mongolei Rundtrip Part2: Khongor Düne & Bayanzag

Es geht weiter mit unserem Auto über die holprigsten Strassen, durch ausgetrocknete Flussbette oder auch einfach mal querfeldein durch die Prärie. Der Fahrer kennt die Route wohl aus dem Kopf, sein Blick geht nur hin und wieder über die Schulter zu den entfernten Bergen – das scheint seine einzige Orientierung zu sein. Denn von einem echten Strassennetz kann man in der Mongolei nicht wirklich sprechen. Es gibt ein paar Teerstrassen, die die wichtigsten Städte miteinander verbinden, ansonsten ist es aus einem spinnennetzartigen Geflecht von unebenen Feldwegen verbunden, die sich ständig zu ändern scheinen. Sobald der eine Weg zu uneben wird, bildet sich daneben eine neue Spur und die alte verwittert.

Die letzten Monate waren sehr regnerisch und auf dem Weg zur Khongor Sanddüne hat sich ein mittlerweile wieder ausgetrocknetes, 3-4m breites, sehr kurviges Flussbett gebildet. Weiterlesen

km 11490 Mongolei Rundtrip Part1: White Stupa & Eagle Valley

Nach den Tagen in Ulan Bator freuen wir uns, am Sonntag endlich unseren 3800km langen Trip durch die Mongolei zu starten. Morgens um 9 sind wir erst noch sehr gespannt was für ein Auto wir haben werden, denn der Touranbietertyp hat etwas von Toyota erwähnt, und dass die Land Rovers alle bereits auf Tour seien. Wir befürchten also das Schlimmste, nämlich dass der Fahrer mit samt Guide mit einem Kleinwagen antraben, in dem kaum unser Gepäck Platz hat. Aber wieder mal waren unsere Bedenken umsonst, denn vor unserer Tür steht pünktlich nicht nur eine sympatische, junge und sogar hübsche Mongolin namens ‚Micheel‘, sondern ein nach Erfahrung aussehender Fahrer ‚Denska‘ und ein allradangetriebener Kleinbus, der danach aussieht, uns heil und mit Spass durch die mongolische Steppe zu bringen.

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