km 44548, Hobbitingen und Abschied in Auckland

Durch den Regen und die kalten Nächte des Luminate Festivals haben wir zwei uns eine böse Erkältung eingefangen. Leider erwischt uns die volle Wucht der Erkältung erst, als wir vier bereits zurück auf der Nordinsel sind und zu unserem letzten gemeinsamen Abenteuer aufbrechen wollen. Eigentlich war der Plan, einen mehrtägigen Kayaktrek von etwa 120km Länge auf dem Whanganui River zwischen Ohinepane bis nach Pipiriki abzufahren.


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km 38518: Ausflug in den Norden & OP Vorbereitung

In der Zwischenzeit hat Jasmin verschiedene Ärzte in der Schweiz und Deutschland  angeschrieben. Erfreulicherweise haben tatsächlich die meisten persönlich geantwortet. Sie geben ihr in langen emails ihre Einschätzung und empfehlen ein paar ihrer Kollegen in Auckland. Die zwei Ärzte, die wir kontaktieren, zeigen viel Verständnis für unsere Situation auf der Weltreise und geben ihr jeweils nach ein paar wenigen Tagen Termine. Nachdem sie zwei der Docs gesehen hat, ist klar – um eine OP wird sie wohl leider nicht herumkommen. So entschließt sie sich mit viel Angst und schweren Herzens zur Operation. Das wollte sie ja eigentlich unbedingt vermeiden, obwohl ihr die meisten Ärzte eher zur OP, aber alle Osteopathen und Naturheilärzte davon abgeraten haben. Denn angeblich soll es ja auf der Reise einfach so heilen. Aber obwohl die Hoffnung zuletzt stirbt, muss sie wohl nach einem Jahr des Leidens nun wohl leider die harte Realität akzeptieren.

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km 38018 Neuseeland: Ankunft und Camperkauf in Auckland

Nach den warmen Temperaturen Balis, bibbern wir schon, wenn wir an das Klima in Neuseeland denken. Denn nach den tropischen Temperaturen Indonesiens und Indiens sind die nächtlichen 9°C schon ein wenig beängstigend. Aber immerhin fliegen wir mitten hinein in den neuseeländischen Frühling. Und trotz der anfänglich kühlen Temperaturen sind die nächsten zwei Wochen erstmal Sonne angesagt.

Nach einer elendigen Schlange am Zoll und dem berappen von über $130 Neuseelanddollar für die mitgebrachte Stange Zigaretten (in NZ kostet eine Schachtel um die $20), gehts mit dem Mietwagen zu Beckie. Über AirBNB haben wir uns im Vorfeld bei der freakigen Modellbastlerin eingemietet, die zusammen mit ihrem Hund Jelly ein typisches neuseeländisches Häuschen (ohne Heizung!) in Glen Eden im Osten der Stadt bewohnt. Weiterlesen